Jonathan Coe sorgt als literarisch brillanter Meistersatiriker für Furore. Bekannt wurde der vielfach ausgezeichnete Autor aus London durch seine Bestseller wie „Mr. Wilder & ich“, „Bournville“ und dem Brexit-Roman „Middle England“. Eine seiner großen Stärken: Seziermesserscharfe Diagnosen des politischen und gesellschaftlichen Lebens. Und da übertrifft sich Englands literarisch brillanter Meistersatiriker nun selbst mit „Der Beweis meiner Unschuld“. Im Zentrum: Gen Z, eine rechte Denkfabrik und ein Mordfall.

„Ich glaube, kein anderes Land der Welt würde auf die Idee kommen, brutale Morde als etwas ,Gemütliches‘ zu bezeichnen. In gewisser Weise ist das sehr britisch“, sinniert der Historiker und Journalist Christopher Swann. In seinem Blog nimmt er den rechten Rand der Tories ins Visier. Vor allem einen elitären, in dem 1980er Jahren in Cambridge gegründeten Zirkel, der endlich seine Chance wittert, die Regierung in die extrem rechte Richtung zu drängen. Diese sinisteren Machenschaften hofft Christopher auf einem Kongress der Hardcore-Konservativen auf dem Landsitz von Lord Wetherby zu entlarven. Doch bevor er seine brisanten Erkenntnisse publik machen kann, wird er umgebracht. „1 Opfer, 217 Verdächtige“, seufzt Detective Inspector Prudence Freeborne. Während sie ermittelt, inspiriert der Mordfall die junge Phyl für zu ihrem ersten Romanversuch – beziehungsweise einem Schreibexperiment in drei verschiedenen Genres, z.B. als Cosy Crime …

Zu gewinnen:

1 signiertes Exemplar von Jonathan Coes Roman „Der Beweis meiner Unschuld“.

Jonathan Coe
Der Beweis meiner Unschuld
Übersetzt von: Cathrine Hornung
Folio
416 Seiten
28,– €
280 Lesepunkte sammeln

Auflösung Türchen Nº 2:

Manche sehen Christopher Swann als Alter Ego des Autors Coe. Was haben die beiden tatsächlich gemeinsam?
1) Die Kindheit in Neuseeland
2) Das Studium in Cambridge
3) Die Doktorarbeit über Wirtschaftspolitik in der Thatcher-Ära