Weltenbummlerin Ricarda Messner wurde mit 23 bekannt durch ihr „Leidenschaftsprojekt“: Als Mitbegründerin und Herausgeberin des Magazins „Flaneur“ fördert und feiert sie die Kulturtechnik des Flanierens – in jeder Ausgabe in einer anderen Metropole. Ob Athen, Leipzig, Rom, Sao Paolo Montreal oder Moskau: Überall tauchen Ricarda und ihr Team in den lokalen Mikrokosmos einer Großstadt-Straße ein und lassen Kultur, Alltag und Bewohner lebendig werden. Unterwegs ist sie mit hochsensibler Wahrnehmung …

… auch auf der Suche nach ihrer eigenen Familiengeschichte Darüber schrieb sie ihren Debütroman, der ihr das Alfred-Döblin-Stipendium, den Literaturpreis Fulda und viel positive Resonanz bewegter Leser:innen einbrachte. In „Wo der Name wohnt“ rekonstruiert Ricarda Messner mit Feingefühl ihre Familiengeschichte über mehrere Generationen – entlang den Orten ihrer Erinnerungen, vor allem an das Leben in zwei Wohnungen in einer Berlin-Charlottenburger Straße: Hausnummer 36 und 37, wo direkt neben Ricarda ihre geliebten Großeltern zuhause waren. Als sie deren Wohnung auflösen musste, erwachte ihr Wunsch, neben Erinnerungsstücken wie Besteck, Töpfe und Musikkassetten auch den Familiennamen Levitanus zu bewahren – und selbst anzunehmen. Aber da stößt sie auf bürokratischen Widerstand und Beamtendeutsch. Entschlossen folgt sie den Worten ihres Urgroßvaters Salomon bis nach Riga, wo sie im ehemaligen Ghetto ein Fenster findet, das eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist …

Zu gewinnen:

Wir verlosen 1 Exemplar von Ricarda Messners Roman „Wo der Name wohnt“.

Ricarda Messner
Wo der Name wohnt
Suhrkamp
170 Seiten
23,– €

Auch als eBook auf Hugendubel.de erhältlich.

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Auflösung Türchen Nº 5:

Welche Literatin wurde in Berlin-Charlottenburg geboren?
1) Mascha Kaléko
2) Irmgard Keun
3) Else Lasker-Schüler