Am Wasser ist die Hamburgerin Kristine Bilkau in ihrem Element, im Leben und literarisch – mehr denn je in ihrem aktuellen, mit dem Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse 2025 ausgezeichneten Meisterwerk „Halbinsel“. Es ist eine eindringlich erzählte Mutter-Tochter-Geschichte, in der die drängenden Fragen unserer Zeit verhandelt werden. Und zugleich eine Hommage an das Meer, das mit Wucht die Landschaft formt – und auch die Veränderungen im Leben der Menschen spiegelt. Das Hauptthema für Kristine Bilkau: „die Suche nach Zuversicht und Stabilität in einer von Krisen geschüttelten Welt“.

Einen sturmfesten Hafen hat sich Annett, Ende 40, auf einer Halbinsel am nordfriesischen Wattenmeer geschaffen. In ihrem Haus am Rand eines Dörfchens lebt die Bibliothekarin allein, seit ihre Tochter voller Elan in die Welt gezogen ist. Linn scheint ihre Berufung bei einem Aufforstungsprojekt gefunden zu haben. Doch plötzlich kippt die 23-Jährige vor Erschöpfung um. Als Annett Linn zur Erholung zu sich ins Haus am Meer holt, brechen immer mehr Konflikte auf: zwischen Mutter und Tochter und zwischen den Generationen. Kein unbeschwerter Sommer, aber eine Zeit voller Chancen, dass Annett und Linn die Lebenswirklichkeit der jeweils Anderen neu verstehen lernt.

Zu gewinnen:

Wir verlosen ein signiertes Exemplar von Kristine Bilkaus Roman „Halbinsel“.

Kristine Bilkau
Halbinsel
Luchterhand
224 Seiten
24,– €

Auch als eBook | Hörbuch auf Hugendubel.de erhältlich.

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Auflösung Türchen Nº 7:

Ein im Watt davongaloppierendes Pferd wirkt auf die Bibliothekarin Annett wie ein Spuk, der sie an den berühmtesten Schriftsteller aus der Nordseeregion und seine Novelle erinnert. Wer ist gemeint?

1) Martin Walser („Ein springendes Pferd“)
2) Theodor Storm („Der Schimmelreiter“)
3) Günter Grass („Vom Pferdekopf zur Schnecke“)