Rebellischer Geist und brillanter Kopf: Ausnahmephänomen Clemens Meyer betrat die literarische Bühne schon mit einem Paukenschlag und hat daraus eine Tradition gemacht: von seinem sensationellen Debüt „Als wir träumten“ über „Die Stadt, die Lichter“ (Preis der Leipziger Buchmesse), „Im Stein“ und seine Frankfurter Poetikvorlesungen bis zu seinem Opus magnum „Die Projektoren“: Meyer erweist sich mehr denn je als begnadeter Weltenschöpfer, der Romanfiguren mit Seele lebendig werden lässt.

„Die Projektoren“ ist ein furioses Epos über die Krisen Europas und die Kunst des Erzählens: von Leipzig bis Belgrad, von der DDR bis in die Volksrepublik Jugoslawien und vom Abenteuerroman über eine Liebesgeschichte zum Leinwandspektakel. Im kroatischen Velebit-Gebirge erweist sich ein einfacher Schäfer als Überlebenskünstler und ein ehemaliger Partisan, den alle nur als „Cowboy“ kennen, verliert sein Herz, bevor er bei den Dreharbeiten der Winnetou-Filme anheuert – genau da, wo später die Balkankriege wüten. Bei einer Leipziger Psychiatriekonferenz rätseln die Koryphäen über die Texte eines Patienten, über sein Verschwinden und seine Verbindung zu dem mythenumwehten Weltreisenden Dr. May. 1056 Seiten grandiose Literatur – ein Jahrhundert-Werk!

Zu gewinnen:

 „Die Projektoren“, signiert von Clemens Meyer.

Clemens Meyer
Die Projektoren
S.FISCHER
1056 Seiten
32,– €

Auch als eBook auf Hugendubel.de erhältlich.

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Auflösung Türchen Nº 15:

Wie heißt der Vorführapparat aus der Pionierzeit des Kinos, der in „Die Projektoren“ Bilder in Bewegung bringt?

1) Stratoskop
2) Bioskop
3) Lux-Polyskop