Auch als eBook auf Hugendubel.de erhältlich.
Dass ein Gedicht mehr sein kann als Reime in einem festgefügten Schema, zeigt der Schriftsteller, Dichter und Hörspielautor Jürgen Becker in seinem letzten Buch besonders eindrucksvoll. 1932 in Köln geboren und 2024 ebenda verstorben, hinterlässt Becker ein Werk, in welchem eindeutig die Lyrik an erster Stelle steht. Persönliche Beobachtungen des Alltags und des Weltgeschehens, Naturbeschreibungen und Gedankenbilder, entstanden aus Tagträumereien, verwebt der Poet zu lyrischen Bildern, in denen sich jeder und jede wiederfinden kann. Eine Poesie, die durch ihre unprätentiöse Sprache wunderbar geeignet ist, Menschen die Scheu vor ihr zu nehmen. Ob die Beschreibung einer Birne, die zu Boden fällt oder von läutenden Glocken am Morgen, sofort entstehen Bilder, die Geschichten erzählen. Lyrik zum Sich-Verlieren.
Empfohlen von Christiane Jungmeister,
Buchhändlerin,
Buchhandlung Bindernagel
Friedberg/Hessen




