Ein sehr aufwühlender und geradezu hypnotisierender Roman voller unerwarteter Wendungen und mit einem clever konstruierten Plot. Sinnlich und präzise schildert Yael van der Wouden das Schicksal zweier Frauen zur Nachkriegszeit in einer niederländischen Provinz. Die 20-jährige Isabel hütet nach dem Tod der Eltern alleine das Haus. Als ihr Bruder Louis den Sommer über seine Freundin Eva bei ihr lässt, verändert sich Isabels geordnetes Leben komplett. Dinge verschwinden und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Die Geschichte entwickelt sich langsam und zieht einen dann immer tiefer hinein – in ihr Haus. Definitiv ein fulminantes Lesehighlight!
Empfohlen von Irene Epp Buchhändlerin Buchhandlung Kohler Gräfelfing
Mein Lieblingszitat:
„Selbst wenn wir allein sind, werden wir von Menschen bewohnt, die uns gemacht haben.“