Nila ist auf der Suche nach einem anderen Leben. Getrieben von der Scham über ihre afghanischen Wurzeln und ihren sozioökonomischen Hintergrund, von den Erfahrungen aus ihrer Kindheit in Gropiusstadt – geprägt von post-9/11-Islamfeindlichkeit – und der Trauer um ihre Mutter, sucht sie Zuflucht in Literatur und Fotografie, in den offenen Armen von Berlins Drogen- und Technoszene und schließlich in der Umarmung Marlowes, eines älteren amerikanischen Autors. Ein bewegender, tiefgründiger Roman über Klassismus, Gewalt und Identitätssuche. Ein Buch, das fesselt, nachhallt und das ich wärmstens empfehle. Berlin ist Kulisse, Techno der Soundtrack – das schlagende Herz und die pochende Wunde zugleich.
Empfohlen von Katharina Gerke Azubi zur Buchhändlerin, Hugendubel Berlin KaDeWe
Mein Lieblingszitat:
„Nun mache ich mich auf die Suche nach dem großen Vielleicht.“