Eine Familiengeschichte zwischen Marokko und Frankreich. Im Zentrum der Handlung, die von den 1980ern bis in die Gegenwart führt, stehen zwei Frauen, Mia und Inès, um deren Aufwachsen in einem wohlhabenden Milieu in Marokko es geht.
Die Eltern, Gynäkologin Aicha und Bankdirektor Mehdi, gehörten zur liberalen Elite des Landes – bis mit dem ersten Irakkrieg 1991 deren Leben zusammenfiel. Eindrückliche Geschichte über die Schwierigkeit, nach dem französischen Kolonialismus eine marokkanische Identität zu finden und zu leben, und gleichzeitig ein Roman über die Geschichte Marokkos. Spannend und auch unabhängig von
den ersten beiden Bänden lesbar.

Empfohlen von Susanne Lorinser
Buchhändlerin
Stadtbuchhandlung
Bad Waldsee

© privat

Mein Lieblingszitat:

„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“

Von J. W. v. Goethe.