Ambitioniert: Eine Vielzahl von Themen – Karriere, Kapitalismus, Rassismus, Genetik – und Rachel Khong schafft es mit Leichtigkeit, mich in den Roman hineinzuziehen. Dabei sind ihr Genregrenzen egal. Von den 1960er Jahren über eine New Yorker Romance Story um die Jahrtausendwende bis hin zu einer Near-Future-Erzählebene 2030 – all das ist gekonnt miteinander verknüpft. Wann ist man in Amerika „angekommen“? Khongs Erzähltalent bringt einem die Erfahrungswelten von Lily, Matthew und den anderen Protagonisten ungefiltert nahe. Tatsächlich, dieses Buch ist auf mehreren Ebenen interessant und eignet sich deshalb wunderbar dazu, von möglichst vielen Menschen gelesen – und diskutiert – zu werden.

Empfohlen von Wolfgang Specker,
Buchhändler,
Buchhandlung Eissing
Papenburg

© privat

Mein Lieblingszitat:

Alles, was man für einen Krimi braucht, ist ein guter Anfang und ein Telefonbuch, damit die Namen stimmen.“

Von Georges Simenon.