Wassili Grossman
„Stalingrad“
Claassen
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Monumentales Epos

DIE GESCHICHTE dieses literarischen Meisterwerks gleicht einem Politthriller und spiegelt die Tragödie des Autors: Wassili Grossman (1905-1964) geriet ins Visier des Sowjet-Regimes und sein Werk fiel Zensur und Beschlagnahmung zum Opfer. Erst posthum brachte es der russische Schriftsteller zu Weltruhm mit seinem zweibändigen Stalingrad-Epos, das heute als „Krieg und Frieden“ des 20. Jahrhunderts gilt. Und nun ist die literarische Sensation komplett. Zum ersten Mal ist Grossmans Stalingrad-Dilogie wirklich vollständig zu lesen. Nach dem international gefeierten Roman „Leben und Schicksal“ ist jetzt auf 1.393 druckfrischen Seiten endlich auch der erste Teil „Stalingrad“ zu entdecken, neu übersetzt und erstmals in seiner ursprünglichen Fassung. Er ist ein gigantisches Panorama Russlands, seiner Landschaften und Menschen seit dem Einmarsch der NS-Armee 1941. Während der deutsch-sowjetische Krieg tobt, mag man im Frühjahr 1942 in der Familie Schaposchnikow nicht glauben, dass deutsche Truppen bis nach Stalingrad vorrücken könnten. Aber die scheinbar ferne Bedrohung ist plötzlich grausame Wirklichkeit und der Krieg durchdringt den Alltag. Wie die Schlacht um Stalingrad zum Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs wurde und was sie den Menschen abverlangte, schildert Grossman, der als Kriegskorrespondent an der Front, vor allem aber nah an Soldaten und Zivilisten war, an bewegenden Einzelschicksalen. Ein epochales Literaturereignis und eine editorische und übersetzerische Glanzleistung inklusive erhellender Extras wie Karten, Zeittafel, Vor- und Nachwort.