Franz Alt
„Die außergewöhnlichste Liebe aller Zeiten“
Herder
24,– €

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Gottes Werk und der Kirche Beitrag

UM HIMMELS WILLEN! Die Rehabilitation von Gestalten, die seit biblischen Zeiten in Verruf sind? Freispruch ausgerechnet für den Mann, der zum Inbegriff des miesen Verräters wurde? Und noch dazu die Ehrenrettung der wohl schillerndsten Frau des Christentums als Symbolfigur für weibliche Selbstbestimmung und Mitsprache auf Augenhöhe? Franz Alt schreckt da vor nichts zurück – aus guten Gründen. Höchste Zeit, genauer hinzuschauen, findet der Autor von Bestsellern mit Millionenauflage und Auszeichnungen vom Grimme-Preis und der Goldenen Kamera bis zu Menschenrechtspreisen. Grundsolide Recherchen sind sein tägliches Brot als Journalist. Und so hält er es auch als bekennender Christ: „Wissen ist besser als blind glauben. Immer in der Spur Jesu bleiben. Alles schöpferische Denken ist immer ein Umdenken.“ Ein leidenschaftliches, überaus kenntnisreiches Plädoyer dafür ist sein druckfrisches Buch, ein Streifzug durch die Bibel und die Kirchengeschichte. Alt beleuchtet, was hinter der Überlieferung steckt, und zeigt, wo sie von weltlichen Machtinteressen diktiert wird und Tatsachen verzerrt. Spannend wie in einem Krimi und stichhaltig in der Beweisführung präsentiert Alt erstaunliche Erkenntnisse. Bewirken will er aber nicht nur einen positiven Imagewandel für Judas und Maria Magdalena sowie ein erfrischendes Bild von Jesus, z.B. als feministischem, sozialem und ökologischem Vordenker. Am Herzen liegt ihm auch eine grundlegende Erneuerung, damit die Kirche wieder systemrelevant wird und den Menschen dient: „Selig sind, die an die Zukunft glauben.“