Niemand steht so sehr für eine unerschrockene Berichterstattung aus dem Nahen und Mittleren Osten wie Natalie Amiri. Wenige Tage nach dem Sturz des Assad-Regimes ist sie nach Syrien gereist, von dort aus weiter nach Israel und in das besetzte Westjordanland. Sie sprach mit Familien aus Gaza, wo internationale Journalist:innen seit Kriegsbeginn keinen Zugang haben. Sie traf israelische Angehörige getöteter Geiseln, reiste zu kurdischen Frauen, die in Kobane die Stellung gegen den IS halten. Ein Reisebericht, der uns erahnen lässt, worauf der Nahe und der Mittlere Osten zusteuern.