Frustriert trifft Franz Fiala eine „Lebensentscheidung“, er kündigt. Seiner 89-jährigen Mutter verschweigt er jedoch seinen vorgezogenen Ruhestand. Dann treten bei ihm wiederkehrende Schmerzen auf, die sich nicht ignorieren lassen. Der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und mit einem Mal geht es allein darum, seine Mutter darüber zu täuschen, ihr den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen … Mit existentieller Wucht und dennoch leichtfüßig erzählt Robert Menasse von einem Wettlauf mit dem Tod in dieser raffiniert-kunstfertigen Novelle.