Dreihundert deutsche Männer bildeten zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein enges Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk die Bundesrepublik. Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung und lässt ihre Welt zu unserer werden. So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart.