Judith Hermann folgt den spärlichen Erinnerungen an ihren Großvater, der Mitglied der Gestapo war. In Zwischen- und Untertönen spürt sie das Verdrängte auf und fragt sich, an welche Orte sich unsere Erinnerungen zurückgezogen haben. Sie erzählt von der Vorgeschichte der eigenen Herkunft und dem Fortleben von Verschwiegenem und Unausgesprochenem in den Lebenswegen der Nachfahren.