Christine Féret-Fleury
„Das Mädchen, das in der Metro las“
DuMont
18,- €

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Bücher, die Schicksal spielen

LITERATUR ist das absolute Lebenselixier für Juliette. Wenn sich ihre Freiheit als Single manchmal doch ein wenig einsam anfühlt, sind Bücher die besten Lebensbegleiter. Und wenn ihr Alltag und der Job eintönig wirken, verleihenBücher dem Leben Farbe. Tagein, tagaus
taucht die junge Frau in faszinierende Bücherwelten ein – schon morgens in der Métro. Während die Linie 6 quer durch Paris rattert, macht sich Juliette mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit oder verfolgt Hercule Poirots Mordermittlungen. Mit Vorliebe versucht Juliette, sich beim heimlichen Seitenblick auf die Lektüren der anderen Métro-Pendler deren Lebensgeschichten auszumalen. Sie versetzt sich in den Insektenexperten, die Frau mit Kochbuch- und Italienfaible sowie die mutmaßlich Verliebte, deren Schmöker auf Seite 247 zu Tränen rührt. Noch ehe sie sich einen Reim darauf machen kann, überrascht sich Juliette selbst, indem sie drei Stationen früher als sonst aussteigt und zu flanieren beginnt. So stolpert sie unversehens in die wundersame Welt von Soliman, der ein Reich aus zahllosen Büchern um sich herum gestapelt hat. Ob Poesie oder Prosa, jedes Exemplar wartet darauf, von Solimans Kurieren mit viel Einfühlungsvermögen genau dem richtigen Leser überreicht zu werden und dessen Leben zu verändern. Noch bevor sie weiß, wie ihr geschieht, findet Juliette unverhofft zu ihrer höchst ungewöhnlichen Berufung – und auf Umwegen zum Glück. Ein Hymne auf die verzaubernde Wirkung von Büchern, den Mut, den sie schenken, und die Magie des Neubeginns!