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Rasta la vista, Baby!

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Reif für die Insel, aber kein Urlaub in Sicht? Wetten, dass Sie sich im Lesesessel bald wie im Strandkorb fühlen – bei der Lektüre von Carsten Sebastian Henns neuem Roman. „Rum oder Ehre“ vereint alle Ingredienzen / Zutaten für ein Stimmungshoch: Krimispannung, originelle und höchste lebendige Charaktere, Herzenswärme und Humor sowie erlesene Extras: viel Wissenswertes über Rum und eine Auswahl feiner Rezepte.

Die Story: Jamaika ist das Sehnsuchtsziel von Martin Störtebäcker, der in der deutschen Rum-Metropole Flensburg tagsüber für Kinder Piratenpartys veranstaltet und abends am Lagerfeuer Seemannslieder singt. Erst als sein bester Freund und Altersgenosse Lasse mit 72 das Zeitliche segnet und ihm quasi aus dem Grab eine Botschaft zukommen lässt, wagt er den Aufbruch. Martins Mission: Seinen verschollenen Bruder finden – und am besten auch das eigene Glück. Es begegnet ihm unter anderem in Gestalt von Jo’anna, einer Polizistin mit Faible für Marterhorn-Mentholzigaretten, Agatha-Christie-Hörbücher und köstlichen Kuchen.

Das Rezept für „Jo’annas Rum-Kuchen“ ist zwar kinderleicht, aber Sie sollten rechtzeitig – einen Tag vorher – anfangen, denn der Sirup muss über Nacht einziehen.

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„Jo’annas Rum-Kuchen“

Für den Rührteig:

  • 275 g Mehl
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 250 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 120 g weiche Butter
  • 100 ml mildes Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 100 ml jamaikanischer Rum (am besten Spiced Rum, z.B. Michler’s Old Bert Jamaican Spiced)
  • 2 TL Vanilleextrakt

Für den Rum-Sirup:

  • 100 g Butter
  • 6 EL Wasser
  • 175 g Zucker
  • ¼ TL Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 ml jamaikanischer Rum (am besten Spiced Rum)

Außerdem:

Fett oder Öl sowie etwas Mehl für die Backform

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Für den Teig das Mehl mit dem Puddingpulver, dem Zucker, Backpulver und Salz vermischen. Zuerst die weiche Butter, dann das Öl unterrühren. Ziel ist eine sandige Textur. Als Nächstes die Milch unterrühren, danach die Eier, eines nach dem anderen. Erst zum Schluss kommen das Vanilleextrakt und der Rum dazu. So erhält man einen gleichermaßen samtigen wie flüssigen Teig.

Den Teig in die eingefettete und mit etwas Mehl bestäubte Gugelhupfform geben und ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Mit einem Holzspieß testen, ob der Kuchen fertiggebacken ist. Den Kuchen zehn Minuten abkühlen lassen, dann mit einem Spieß Löcher hineinstechen.

Für den Sirup alle Zutaten vermischen und rund 10 Minuten einkochen, bis die Flüssigkeit viskos wie Honig ist. Die Hälfte davon über den Gugelhupf gießen und einziehen lassen. Dann den Kuchen stürzen, ein weiteres Viertel des Sirups darüber gießen, über Nacht stehen lassen. Vor dem Servieren den Rest des Sirups über den Kuchen gießen. Mit Sahne und / oder tropischen Früchten genießen.

Carsten Sebastian Henn
„Rum oder Ehre“
DuMont
16,00 €

Auch als eBook und Hörbuch auf Hugendubel.de erhältlich

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