Arturo Pérez-Reverte
„Der Tod, den man stirbt“
Insel
22,– €

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Agentenduell um Spaniens Gold

1936, IM ERSTEN JAHR des Spanischen Bürgerkriegs: Seit dem Militärputsch der Nationalisten unter General Franco gegen die Republikaner wird das Land von einem verheerenden Machtkampf erschüttert. Beim großen Blutvergießen kümmert ein Menschenleben mehr oder weniger kaum jemand – Lorenzo Falcó schon gar nicht. Obwohl der Abkömmling einer angesehenen andalusischen Familie einst von der Militärakademie verwiesen wurde, weiß er sich zu behaupten. Er pflegt die richtigen Beziehungen und er kann sich im Notfall mit einer Rasierklinge verteidigen, ohne dass seine in der Savile Row maßgeschneiderten Anzüge auch nur ein bisschen knittern. Falcó ist es gewohnt, dass alles nach seinen Regeln läuft – ob bei Frauen, die er elegant um den Finger wickelt, oder bei seinen geheimen Missionen. Sein neuer, bisher waghalsigster Auftrag führt ihn nach Tanger – neutrales Gebiet, in das sich die „Mount Castle“ gerettet hat. An Bord des Kreuzfahrtschiffs sind nicht nur Erholungsuchende, sondern auch sagenhafte 30 Tonnen Gold. Diesen Schatz wollen die Republikaner zu ihren Verbündeten nach Russland retten und Francos Falangisten in ihren Besitz bringen – durch Falcós Beutezug. Mit einem fast unwiderstehlichen Angebot versucht er, den Kapitän zum Überlaufen zu bewegen. Doch den Plan durchkreuzt ausgerechnet Eva, Falcós gefährlichste Gegenspielerin, frühere Geliebte und große Obsession. Ein neues Noir-Glanzstück aus der Falcó-Reihe von Arturo Pérez-Reverte, Spaniens vielfach preisgekrönten Großmeister der Spannungsliteratur.